Werkstatt für gemeinschaftliche, kreative Begegnungsformate im Viertel

Mit dem Community Lab unterstützt und bietet das soziokulturelle Zentrum Kabawil einen Prozess und Ort zugleich, um solidarisch und künstlerisch das Miteinander im Düsseldorfer Stadtteil Flingern zu fördern.
Warum fühle ich mich in meinem Quartier heimisch?
Wie werde ich als Anwohnerin zur Stadtgestalterin?
Wie verändern wir gemeinsam kreativ unsere Nachbarschaft?

In Flingern leben viele Communities. Manchmal schon in engen Verknüpfungen, oft allerdings auch aneinander vorbei. Über besonders aktive und vernetzte Personen aus ihrer Mitte, wir nennen sie Ko-Pilotinnen, entsteht im Community Lab eine neue Art des Austauschs.
Intuitiv reagieren wir mit dem Community Lab auf die gesellschaftlichen Entwicklungen, Notwendigkeiten und Gegebenheiten des Moments.
Die Communities werden so zu Auftraggeberinnen für aktive Gestaltungsprozesse in ihrem Viertel.


Das Team

Petra Kron, Projektleitung

Melanie Klofat, Projektleitung


Martha Martens, Projektleitung


Jule Sinn, Projektassistenz

Steffi Veenstra, Projektevaluation


Fritjof Wild, Grafikdesign


Illustrationen: Daniel Herrmann

Über Kabawil

Kabawil e.V. wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, Menschen über aktive Teilhabe an gemeinsamen kreativen Prozessen (art+belonging) neue Perspektiven und Impulse zu bieten – sie in ihrer Lebenswelt anzusprechen, ihre Interessen ernst zu nehmen und ihre Stärken sichtbar zu machen. 
Zu diesem Zweck initiiert und organisiert Kabawil kulturelle Veranstaltungsformate, Workshops und Projekte in unterschiedlichen künstlerischen Sparten. Kabawil bringt Menschen zusammen – aller Altersgruppen, jeden Geschlechts und sozialen Hintergrunds, die hier und jetzt in Düsseldorf leben. 
Ein Team aus Künstler*innen, Pädagog*innen und Kulturmanager*innen, viele davon mit migrantischen Wurzeln, vermittelt künstlerische Techniken und begleitet die kreativen Arbeitsprozesse. 

Kabawil ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, anerkannter Träger der Jugendhilfe und seit 2019 Soziokulturelles Zentrum.

Stadteilbezug
Seit 2016 arbeitet Kabawil verstärkt daran, die Verbindungen in seinen Heimat-Stadtteil Flingern hinein zu intensivieren und sich sowohl mit ansässigen Künstler*innen und Kulturschaffenden als auch mit Institutionen, Einrichtungen sowie Anwohner*innen zu vernetzen. So setzt Kabawil zum Beispiel zahlreiche kulturelle Bildungsprojekte für zwei feste Partnerschulen in Flingern um (Gemeinschaftsgrundschule Flurstraße und Maria-Montessori-Gesamtschule) – mit dem Ziel die Interaktion zwischen Kunst, Kommune und Schule zu fördern. Im Rahmen der „Kitchen Stories“ kommen Nachbar*innen regelmäßig mit Expert*innen aus dem Stadtteil beim gemeinsamen Kochen und Essen zusammen, um ihre Rezepte für sozialen Wandel und ein besseres Miteinander auszutauschen. Bei den Flingern Walks initiieren und organisieren Künstler*innen und lokale Akteur*innen besondere Spaziergänge/Walks im Viertel. Seit vier Jahren findet im Sommer das Kabawil [wa:|wa:] Festival statt – eine Plattform für eigene Projekte und Produktionen und für Aktionen von Künstler*innen und Partner*innen im Stadtteil. 

Die Kernkompetenzen von Kabawil:

  • beziehungs-orientierte Kulturarbeit nach dem Kabawil Konzept von art+belonging
  • seit 2003 Projekte der kulturellen Bildung für Menschen aller Altersgruppen, jeden Geschlechts und sozialen Hintergrunds
  • Menschen zusammenbringen – auf der Basis dessen, was wir gemeinsam haben und teilen
  • Schaffen einer Kultur des Voneinander- Lernens und Miteinander – Gestaltens (Fördern + Fordern)
  • zeitnahes und flexibles Agieren und reagieren am Puls der Zeit, sense + respond
  • große cross- kulturelle Kompetenzen auf der Basis des sehr diverses Teams
  • seit 2016 intensive Stadtteilorientierung 
  • Angebote in den Bereichen darstellende und bildende Kunst (Tanz, Theater, Performance, kreatives Schreiben, Gestalten und Fotografie)
  • seit 11 Jahren Erfahrungen im internationalen Kulturaustauschprojekt Framewalk

Das Kabawil Community Lab wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Pressemeldung des Ministeriums